SPÖ Frauenquote interessiert Bevölkerung kaum

Die Diskussion in der SPÖ rund um die Nachfolge des Nationalratsmandats der verstorbenen Nationalratspräsidentin Barbara Prammer läßt die Bevölkerung ziemlich kalt. Innerparteillich und medial gab es Kritik, dass ein Mann und nicht eine Frau das Nationaratsmandat annehmen soll. Diese Diskussion ist jedoch an der Bevölkerung entweder vorbeigegangen oder wurde mit wenig Interesse verfolgt.

 

Für fast die Hälfte der Befragten hat die Glaubwürdigkeit der SPÖ beim Thema Gleichberechtigung aufgrund der Debatte nicht gelitten. 30 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Frauen sind kriticher: 35 Prozent sind der Meinung, dass die Glaubwürdigkeit gelitten hat. Dies kann auch als Alarmzeichen gedeutet werden.

 

SPĂ– Frauenquote GlaubwĂĽrdigkeit

Diese Umfrage wurde im Auftrag des Kurier durchgefĂĽhrt und unter dem Tital “Frauenquote lässt kalt”  publiziert.

 

Technische Daten:

Methode: Telefonische Befragung
Zielgruppe: 500 Ă–sterreicherInnen ab 16 Jahren
Stichprobe: Randomverfahren innerhalb von Quotenvorgaben
Max. Schwankungsbreite: +/- 4,5%
Feldarbeit: 28. August 2014, veröffentlicht im Kurier

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