OGM/KURIER Sonntagsfrage Wien: Rot-Pinke Koalition derzeit ohne Mehrheit
Fänden in Wien aktuell Gemeinderatswahlen statt, dann würde die amtierende Koalition aus SPÖ und NEOS mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Mehrheit mehr erreichen. In der aktuellen OGM-Sonntagsfrage für den KURIER (Repräsentativbefragung von 896 WienerInnen im März 2026) kommt die SPÖ auf 34 Prozent (-5 Prozentpunkte gegenüber der Wahl vor einem Jahr), die NEOS auf 8 Prozent (-2).
Profiteure der SPÖ-Verluste sind vor allem die Freiheitlichen mit 27 Prozent (+7 Prozentpunkte zur letzten Wahl), aber auch die KPÖ, die bereits an der 5-Prozent-Hürde kratzt.

Trotz der spürbaren Verluste der SPÖ ist Michael Ludwig bei der fiktiven Bürgermeister-Direktwahl nach wie vor „eine Bank“: Ganze 45 Prozent der WienerInnen würden ihm ihre Stimme geben, das sind 11 Prozentpunkte mehr, als die SPÖ in der Sonntagsfrage erreicht und somit ein deutlicher Amtsbonus. Dominik Nepp (FPÖ) erhielte bei einer Bürgermeister-Direktwahl 24 Prozent, Judith Pühringer (Grüne) und Markus Figl (ÖVP) je 10 Prozent, Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (NEOS) nur 4 Prozent.
Aktuell sind nur 44 Prozent der Befragten der Meinung, dass sich Wien alles in allem in die richtige Richtung entwickelt; eine Mehrheit von 54 Prozent meint das Gegenteil.
Weitere Informationen und Grafiken gibt es im KURIER-Artikel (mit Bezahlschranke).
