Data Science

War die Herausforderung für Entscheidungsträger früher meist ein
Mangel an Daten, so ist es heute ganz im Gegenteil oft ein Übermaß an Zahlen und Fakten. In großen oder unterschiedlichen Datenbeständen die wesentlichen Muster zu erkennen und vom „Rauschen“ trennen zu können, kann den entscheidenden Mehrwert an Informationen liefern.

Die OGM Data Scientists verfügen über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet von Datenanalyse, multivariater Statistik, Machine Learning und Artificial Intelligence, insbesondere in den Bereichen


Seit einigen Jahren werden anonymisierte Einzeldaten aus administrativen Quellen (etwa Steuer- oder Sozialversicherungsdaten) verstärkt für Forschungszwecke zur Verfügung gestellt. Solche Registerdaten zeichnen sich durch spezielle Strukturen aus, so ist einerseits die Zahl der Beobachtungen im Vergleich zu Umfragen äußerst groß, andererseits der Merkmalskranz auf das für administrative Zwecke Notwendige eingeschränkt.

OGM verfügt über langjährige Erfahrung in der Aufarbeitung und Auswertung von Registerdaten, die sowohl eine profunde Kenntnis der gesetzlichen Grundlagen als auch der effizienten Verarbeitung großer und sensibler Datenmengen erfordert. Häufig ist es sinnvoll, Ergebnisse aus Registerdaten mit Umfragen zu kombinieren, um so zu einem Gesamtbild (etwa die objektive Wirkung vs. subjektive Wahrnehmung einer Steuerreform) zu kommen und daraus entsprechende Strategien abzuleiten.

„Das Rad muss nicht immer neu erfunden werden“

Viele Daten liegen bereits auf, sei es in nationalen oder internationalen Institutionen, in speziellen Datenbanken oder auch in den Unternehmen/Organisationen selbst.

OGM recherchiert für Sie Datenin verschiedenen Bereichen und kann selbst auf ein hohes Datenvolumen im Haus zurückgreifen. Diese Daten werden bewertet, in die richtige Relation gesetzt und für den Kunden aufbereitet.

Darüber hinaus ist es oft sinnvoll, neu erhobenen Daten aus Umfragen oder Tests mit Desk Research zu ergänzen. Manche Ergebnisse können nur richtig interpretiert werden, wenn sie in Relation zu bereits bestehenden Daten gesetzt werden.

Wahlhochrechnungen sind keine Umfragen, sondern statistische Hochschätzungen eines endgültigen Wahlergebnisses noch während der Auszählungsphase auf Basis der bereits bekannten Daten (schon ausgezählte Sprengel- und/oder Gemeindeergebnisse). Wegen des hohen Zeitdrucks und der vielen Unwägbarkeiten im Wahlverhalten (etwa die zunehmende Zahl der Briefwähler) gelten Wahlhochrechnungen als eine Königsdisziplin von Data Science.

OGM führt seit vielen Jahren Wahlhochrechnungen durch, die nach Vorliegen des Wahlergebnisses durch Wählerstromanalysen ergänzt werden. Diese stellten die Wanderungen zwischen einzelnen Parteien/Kandidaten im Vergleich von zwei Wahlen dar, wodurch zusätzliche Erkenntnisse zu den Wahlmotiven, die über die Ergebnisse aus Umfragen hinausgehen, generiert werden können.

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Nach Vorliegen eines Wahlergebnisses können die Sprengel- oder Gemeindeergebnisse mit zahlreichen Geodaten auf kleinräumiger Ebene in Beziehung gesetzt werden, was spezielle Rückschlüsse auf das Wahlverhalten in einzelnen Gruppen (Pensionisten, Einkommensgruppen etc.) ermöglicht und so eine fundierte Entscheidungsgrundlage für zukünftige politische Strategie- und Wahlkampfplanung bietet.

Häufig ist es eine kombinierte Analyse aus hausinternen Daten und externen Datenbeständen, die zum entscheidenden Erkenntnisgewinn führt. OGM verfügt dazu über umfassende Datenbanken etwa aus den Bereichen Einkommen, Konsum, Soziales, Mobilität und Politik.

Besonderen Mehrwert kann zudem ein integrierter Ansatz aus Data Science und spezielle Umfragen bringen, um quantitative wie qualitative Aspekte gleichermaßen messen zu können.

Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.